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04.09.2024

Schwanden Dreifachkindergarten

DREIFACHKINDERGARTEN
2024
Schwanden

Wettbewerb im selektiven Verfahren, 3. Rang
Auftraggeber: Gemeinde Glarus Süd
Ingenieur: Holzprojekte AG
HLSKE Planer: HEFTI. HESS. MARTIGNONI.
Bilder: Dashvisual

Der Kindergarten als Schrebergarten

Ein Garten ist «ein begrenztes Stück Land», in dem Pflanzen geschützt wachsen können. Nicht zufällig steht der Begriff «Kindergarten» für einen Ort, an dem sich Kinder in einem definierten Raum in einer naturnahen und geschützten Umgebung entwickeln können. 

Das Wettbewerbsareal ist ein poetischer Ort, wo heute Pflanzen behütet wachsen und Menschen kleine Nachbarschaften im Freien pflegen. In Zukunft sollen sich die Kinder hier in der Begegnung mit Gleichaltrigen geborgen und frei entfalten können. 

Aus dieser Idee entstand Mitte des 18. Jahrhunderts auch der erste «Schrebergarten». In Leipzig wurde der «Schreberplatz» eingeweiht, auf dem die Kinder der Fabrikarbeiter unter pädagogischer Anleitung spielen und turnen konnten. 

Später legte der Lehrer Heinrich Karl Gesell an diesem Platz Gärten für Schulkinder an. 

In diesem Sinne soll die bestehende Kleingartenanlage erhalten, umgebaut, den pädagogischen Bedürfnissen angepasst und den Kindern zur Verfügung gestellt werden. 

Die vielfältige Kulisse mit der Berglandschaft, geschichtsträchtigen Bauten und heterogener Wohnbauten ist ein inspirierender Ort für Kinder im Vorschulalter.

Pavillonartige Holzbauten werden entlang des Hanges in die leicht terrassierte Gartenlandschaft gesetzt. Der Neubau selbst ist also Teil des Gartens, wie ein Zweckbau in einem Schrebergarten. Das Innere des Gebäudes soll beidseitig mit der kleinmassstäblichen Gartenlandschaft verwebt werden. 

Vielfältige Raumlandschaften mit Vorräumen, Begegnungszonen, Ruhebereichen und Haupträumen dienen den unterschiedlichen Entwicklungsbedürfnissen der Kinder. Die feingliedrige Landschaft setzt sich so im Innenraum fort.

Städtebau und Architektur

Die Bauparzelle liegt in einer städtebaulichen Übergangszone, die heute als Schrebergarten genutzt wird. Sie befindet sich am östlichen Ende der bestehenden Schulanlage, die mit dem denkmalgeschützten Pulverturm einen markanten Abschluss findet. Nordöstlich grenzt sie an das historische Quartier «Grund». Die Hanglage ist heute mit Kleingärten belebt und durch den Südhang optimal besonnt. Hangseitig prägt das Wohnquartier mit heterogenem Baucharakter das Ortsbild.

Um die Qualität des Ortes zu stärken, werden feingliedrige, pavillonartige Baukörper entlang des Hanges gestaffelt. Durch das einfache Aneinanderreihen einzelner pragmatischer Holzbauten entsteht eine räumlich spannungsvolle Kindergartenanlage. Zudem wird durch die Staffelung das Gesamtvolumen auf einen menschlichen Massstab reduziert. 

Die Zugänge zum Kindergarten sind durch überdachte Nischen gekennzeichnet, die ausreichend Platz für das tägliche Kommen und Gehen bieten. 

Das Ensemble aus eingeschossigen, seriellen Holzbauten gliedert den Freiraum zwischen dem bestehenden Pausenplatz und dem Pulverturm. Als Bindeglied zwischen den beiden Plätzen definieren diese den nordöstlichen Auftakt zur Schulanlage. 

Die neue Volumetrie schafft durch ihre sorgfältige Gliederung einen angemessenen Übergang zur kleinteiligen und fragmentierten Bebauung der Altstadt. Durch einen grosszügigen Abstand behält der Pulverturm als historisches Bauwerk seine Wichtigkeit. 

Der neue Aussenraum spannt sich zwischen den historischen Bauten und dem neuen, gestaffelten Kindergarten als vielfältiger Spiel- und Bewegungsraum auf, der sich klar vom bestehenden Pausenplatz der Schulanlage abgrenzt. Durch den Erhalt der bestehenden Gärten und Vegetation wird eine mit dem Ort verbundene Identität geschaffen.